Kilfjord 1 - Nebel über dem Fjord

Fengari hatte zum Handeln, geselligen Beisammensein und Gesprächen über Blauzahns Umtriebe geladen. Etliche Langschiffe sind dem Aufruf gefolgt und liefen Kilhaven an.

Der Weg war neblig verhangen und barg erkrankte Dörfer, Leichen im Wasser und brennende Landstriche. Die Völven berichteten von dunklen Träumen auf der Reise. Die Begrüßung der Gäste war noch nicht abgeschlossen als es schon den ersten Ärger gab in Form von dänischen Gesandten.

Fengari schnitt dem Überbringer von Blauzahns Forderungen die Kehle durch. Daraufhin begaben sich später am Abend kampfeslustige Gäste in die umliegenden Wälder um nach dänischen Spähern Ausschau zu halten. Fündig geworden entbrannte ein Kampf der das Leben Eytir's, einem Kämpfer aus Hamaheim, forderte.

In der Nacht wurde dann ordentlich auf den Toten getrunken.

Bereits am Abend hatten Schriftkundige die Briefe des Toten Dänengesandten studiert und es wurde beim Frühstück über die Angrifsspläne Blauzahns beratschlagt. Nach dem Frühstück rief Fengari im Hinblick auf bevorstehende Kämpfe Wehrübungen aus.

Welche ein schnelles Ende nahmen als zwei Kilfjorder Knechte mit blauen Verfärbungen und Beulen in der Nähe röchelnd zusammenbrachen.

Die Heilerinnen begannen sogleich nach einem Heilmittel zu suchen. In den Schriften der Dänen wurden sie fündig und wollten sich auf die Suche nach den Zutaten begeben sobald der Blot beendet war.

Die Völven und Goden gedachten im Blot den Gefallenen des vergangenen Jahres und riefen die Götter um Beistand an. Direkt nach dem Blot wurde Fengari zu seinem Jarl abberufen und die Heiler schlugen sich mit einigen Kämpfern in die Wälder. Die Suche nach den Zutaten gestaltet sich schwieriger als erwartet unter anderem dadurch das das Rezept für geraume Zeit im Wald verloren ging.

Letzten Endes wurde das Rezept wieder gefunden und alle Zutaten besorgt vorauf hin mit der Zubereitung begonnen wurde. Während die Heiler den Sud aufsetzten trafen die ersten Dänen am Tor ein.

Die Kämpfer verteidigten das Tor mit eiserner Hand gegen den nicht enden wollenden Ansturm der Männer Blauzahns. Zwei Dänen schafften es sogar über die Palisade zu klettern und einige Frauen nieder zuschlagen ehe sie gestoppt wurden. Mit vereinten Kräften gelang es schließlich die Angreifer zu besiegen. Kurze Zeit später trafen ein Mönch und zwei Krieger Blauzahns als Unterhändler ein.

Nach Gesprächen mit dem Mönch in denen er ein Rezept zum heilen der von ihnen eingeschleppten Krankheit anbot welches bereits durch die Gesandten nach Kilfjord gelangt war wurden eigene Forderungen verfasst.

Man forderte Wehrgeld für den Gefallenen und die Verletzten. Als der Mönch den beiden Kriegern die Forderung überbrachte wurde er kurzerhand von selbigen umgebracht.

Die Dämmerung war bereit vorüber als Fengari von Dänen verfolgt zurückkehrte. Nachdem alle Verfolger beseitigt waren wurde das Tor geschlossen und ein geselliger Abend eingeläutet.

Zur großen Freude der Frauen entschloss sich der Schmied an diesem Abend noch zu einem traditionellen Nacktschmieden um ein Trollkreuz zu fertigen.